Schweineschulter in den Crockpot, Deckel drauf, Knopf an. Und danach den ganzen Tag machen, worauf Sie Lust haben! Pulled Pork ist perfekt, wenn Gäste zum Essen kommen. Sie stellen eine große Platte Fleisch auf den Tisch, einen Stapel Brötchen, eine Schüssel Krautsalat, und jeder nimmt sich selbst. Kein Aufwand, aber viele zufriedene Gesichter. - Lobke
Warum das im Crockpot so gut funktioniert
Schweineschulter ist ein Stück Fleisch mit viel Bindegewebe und Fett. Brät man es kurz, wird es zäh. Gibt man ihm aber stundenlang Zeit bei niedriger Temperatur, schmilzt das Bindegewebe und das Fleisch zerfällt von selbst. Genau dafür ist ein Crockpot gemacht. Cider und Apfel sorgen für ein frisches, süßes Gegengewicht zur rauchigen Gewürzmischung. Ein bisschen amerikanisches Barbecue, ohne dass Sie den ganzen Tag neben einem Smoker sitzen müssen. Noch keinen Slow Cooker zu Hause? In „Welcher Crockpot ist die beste Wahl für Sie?“ stellen wir die Optionen übersichtlich zusammen.
An die Arbeit!
- Vermischen Sie geräuchertes Paprikapulver, braunen Zucker, Kreuzkümmel, 2 TL Salz und reichlich schwarzen Pfeffer in einer kleinen Schüssel.
- Tupfen Sie die Schulter trocken und reiben Sie sie rundum mit der Gewürzmischung ein. Nicht sparsam sein, jede Ecke zählt. Haben Sie Zeit? Lassen Sie sie abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ziehen.
- Schneiden Sie die Zwiebeln und die Äpfel in Spalten. Legen Sie sie auf den Boden des Crockpots, als Bett für das Fleisch.
- Legen Sie die Schulter darauf und gießen Sie den Cider am Rand entlang dazu, damit Sie die Gewürzkruste nicht abspülen.
- Deckel drauf und 8 bis 9 Stunden auf Low garen. Zwischendurch nicht nachschauen: Jedes Mal, wenn der Deckel abgenommen wird, geht Wärme verloren.
- Nehmen Sie das Fleisch heraus und zupfen Sie es mit zwei Gabeln auseinander. Entfernen Sie größere Fettstücke.
- Sieben Sie den Garsud ab und geben Sie ein paar Löffel davon zum Fleisch, damit es schön saftig bleibt.
- Servieren Sie es auf gerösteten Brioche-Brötchen mit Krautsalat. Echte Bosse legen noch eine Gewürzgurke dazu.

Tipp
Gießen Sie den übrigen Garsud in einen Stieltopf und lassen Sie ihn bei hoher Hitze zu einer sirupartigen Soße einkochen. Ein Schuss Apfelessig macht sie besonders würzig-frisch. Lieber die klassische Variante ohne Apfel und Cider? Probieren Sie dann auch unser Rezept für Pulled Pork.
Varianten und Serviervorschläge
- Taco-Style: in Maistortillas mit eingelegten roten Zwiebeln, Koriander und einem Spritzer Limette.
- Fürs Sofa: über einer Ofenkartoffel mit Sauerrahm und Frühlingszwiebeln.
Aufbewahrung und Reste
Pulled Pork hält sich abgedeckt 3 Tage im Kühlschrank und lässt sich gut einfrieren, am besten mit etwas Garsud. Reste schmecken super in einem Toast mit Cheddar oder in Makkaroni.
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