Kategorien


Mehr von Culicartel


Lesezeit: 3 Minuten

Bleibt Ihr Essen in der Keramikpfanne kleben? Alle Tipps und Tricks auf einen Blick 🍳

Keramikpfannen sind eine hervorragende Wahl für alle, die gesund und fettarm kochen möchten. Allerdings gibt es einen Haken: Sie müssen richtig behandelt werden. Wir bei Braadbaas beobachten, dass viele Probleme – Anhaften, braune Flecken und nachlassende Antihaftwirkung – nicht auf mangelnde Qualität zurückzuführen sind, sondern auf eine Kombination aus falscher Anwendung und eingebranntem Fett.

Keramikpfannen sind eine hervorragende Wahl für alle, die gesund und fettarm kochen möchten. Allerdings gibt es einen Haken: Sie müssen richtig behandelt werden. Wir bei Braadbaas beobachten, dass viele Probleme – Anhaften, braune Flecken und nachlassende Antihaftwirkung – nicht auf mangelnde Qualität zurückzuführen sind, sondern auf eine Kombination aus falscher Anwendung und eingebranntem Fett.

Die gute Nachricht? Man kann fast immer etwas reparieren, was schiefgelaufen ist. In diesem Blogbeitrag erklären wir, wie man Keramikpfannen optimal nutzt und wie man sie wieder gründlich reinigt, wenn sie ihre Antihaftwirkung verlieren.

Warum brennt in einer Keramikpfanne etwas an?

1. Zu hohe Temperaturen

Die häufigste Ursache für Probleme ist ganz einfach: Überhitzung. Dieser braune, kupferfarbene Belag am Boden? Das ist ein Anzeichen für Überhitzung.

So sollte es sein:

• Erhitzen Sie Ihre Pfanne vorsichtig bei 70–80 % der Leistung.
• Sobald die Butter geschmolzen ist und sich der Schaum gelegt hat, geben Sie 20–30 % davon wieder hinzu.
• Anschließend bei mittlerer Hitze backen und garen – das ist mehr als heiß genug.

Induktionskochen ist ein häufiges Problem. Es ist leistungsstark, schnell und erhitzt die Pfanne in Sekundenschnelle. Dadurch kann die Beschichtung beschädigt werden, ohne dass man es merkt.

2. Eingebranntes Fett (Verkohlung)

Wenn eine Keramikpfanne plötzlich anfängt zu kleben, liegt das fast immer an eingebranntem Fett. Die Ursache dafür ist:
• Olivenöl (brennt bereits bei etwa 150–160 °C)
• Zu hohe Hitze
• Lebensmittelreste, die zurückbleiben
• Geschirr zu sorgfältig spülen
• Zu häufiges Reinigen im Geschirrspüler


Eingebranntes Fett bildet einen Film zwischen Ihren Lebensmitteln und der Beschichtung – das heißt, Sie braten nicht auf der Antihaftoberfläche, sondern auf einer klebrigen Schicht aus Fettrückständen.


So testen Sie, ob Ihre Pfanne wirklich sauber ist (Milchtest):
• Befeuchten Sie die Pfanne mit etwas kalter Milch und kippen Sie sie.
• Wenn die Milch flüssig ist oder klumpt, enthält sie noch Fett.
• Wenn die Milch problemlos abläuft, ist der Topf sauber.


3. Olivenöl ist kein Speiseöl.

Olivenöl erscheint ideal, ist aber zum Backen in Keramikpfannen nicht optimal.
• Brennt früh (150–160°C)
• Hinterlässt einen klebrigen Film
• Wird schneller karbonisiert als andere Fette

Besser geeignet: Butter, Margarine, Ghee oder Öle mit einem hohen Rauchpunkt.

Wie bekommt man eine Keramikpfanne wieder in neuwertigen Zustand?

Hat Ihre Pfanne braune Flecken, klebt das Essen an oder ist der Milchtest kleben geblieben? Dann können Sie das Problem fast immer mit dieser Methode lösen:

Schritt 1 – Der Milchtest

Gießen Sie einen Schuss kalte Milch in die Pfanne. Dort, wo die Milch anhaftet, befindet sich eingebranntes Fett. Diese Stellen müssen Sie später besonders gründlich behandeln.

Schritt 2 – Behandlung mit Backpulver und Essig

Dadurch löst sich der Fettfilm von der Beschichtung.
1. Gießen Sie etwas Essig in die Pfanne.
2. Streue Backpulver darüber (es wird sprudeln).
3. Zum Kochen bringen und 10 Minuten lang leicht köcheln lassen.
4. Lassen Sie die Pfanne anschließend einige Stunden einweichen.


Beim Einweichen wird die Mischung von der Fettschicht aufgenommen und zersetzt diese.

Schritt 3 – Schrubben

Verwenden Sie die harte Seite eines Scheuerschwamms.
• Reinigen Sie insbesondere die Stellen gründlich, an denen die Milch Widerstand verursacht hat.
• Verwenden Sie warmes Wasser und Spülmittel.
• Kein Metall, keine Stahlwolle – ein normaler Scheuerschwamm tut es aber auch.

Keramikschichten halten das aus. Sie werden nicht zerkratzen.

Schritt 4 – Waschen & Überprüfen

Spülen, waschen und den Milchtest wiederholen.
Läuft die Milch jetzt problemlos ab? Die Pfanne ist sauber und die Antihaftbeschichtung funktioniert wieder!
• Sollten Reste zurückbleiben, wiederholen Sie die Behandlung.

Hartnäckig eingebranntes Fett erfordert möglicherweise 2–3 Durchgänge.

Warum kann man eine Keramikpfanne nicht im Geschirrspüler reinigen?

Der Geschirrspüler:
• Entfernt kein verkohltes Fett
• Verwendet aggressive Mittel, die die Beschichtung beschädigen können.
• Verkürzt die Lebensdauer jeder Antihaftbeschichtung.
• Besteck und Stahlkörbe können dazu führen, dass mikroskopisch kleine Partikel durch den Geschirrspüler geschleudert werden und möglicherweise Töpfe und Pfannen beschädigen.

Handwäsche = deutlich längere Lebensdauer und bessere Backergebnisse.

Wärmeregulierung: der Schlüssel zum Erfolg

• Die Pfanne langsam erhitzen
• Stellen Sie die höchste Stufe niemals sofort ein.
• Verwenden Sie eine Kochzone, die dem Bodendurchmesser Ihrer Pfanne entspricht.
• Bei mittlerer Hitze kochen – das ist mehr als genug

Das Material der Pfanne bestimmt die Endtemperatur, nicht die Einstellung Ihres Kochfelds.

Brennt deine Pfanne immer noch an?

Es könnten ein paar Dinge passiert sein, die Ihre Pfanne unwiderruflich beschädigt haben:
Die Pfanne hat einen starken Hitzeschock erlitten. Dadurch hat sie sich verzogen und ist verbrannt.

Die Pfanne wurde lange Zeit mit eingebranntem Fett und Öl benutzt. Diese Rückstände sind so tief in die Oberfläche der Pfanne eingedrungen, dass sie hart wie Glas geworden und unmöglich zu entfernen ist.


In diesen Fällen ist eine Garantieleistung oft nicht möglich. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte per WhatsApp oder E-Mail mit Ihrer Bestellnummer und Fotos, die mit Blitzlicht oder bei direkter Sonneneinstrahlung aufgenommen wurden.